2016/08/21

Über ein märchenhaftes Schloss, viele, sonnige Strandtage und die fünfte Jahreszeit im Norden - Unsere zwei Wochen an der Ostsee

Da sind wir wieder! :)

Wie ihr ja wisst, waren Marc und ich die letzten zwei Wochen im Juli wieder mal bei seiner Familie an der Ostsee zu Besuch und haben dort oben unseren diesjährigen „Sommerurlaub“ verbracht.

Der Start in den Urlaub verlief leider etwas holprig. Eigentlich wollten wir uns am Samstagabend auf den Weg in den hohen Norden machen. Doch Marc musste am Montag kurzfristig arbeiten und ich habe am Samstagabend noch so Bauch- und Rückenschmerzen vom Klettern bekommen, dass wir an diesem Abend eh nicht hätten fahren können. Deshalb konnten wir uns erst am Montagabend, zwei Tage später als ursprünglich geplant, auf den Weg in den hohen Norden machen.

Doch umso mehr haben wir die verbleibenden Urlaubsstage dort oben miteinander genossen. Wir haben sogar richtig Glück mit dem Wetter gehabt. Die meiste Zeit war es sonnig und warm, sodass wir ganz viel Zeit an unserem Lieblingsstrand in Kronsgaard verbringen konnten. So wie wir es uns gewünscht haben. :)

Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

Am Dienstag konnte sich das Wetter zuerst nicht zwischen Sonnenschein und Regen entscheiden. Deshalb haben wir uns an diesem Tag seit langem mal wieder das Schloss in Glücksburg angesehen und anschließend das Rosarium nebenan besucht. Besonders gut hat uns die derzeitige Märchenausstellung für Klein und Groß im Schloss gefallen. In dieser Ausstellung können verschiedene Märchen der Gebrüder Grimm wie zum Beispiel der Froschkönig, Aschenputtel oder Tischlein deck dich mit allen Sinnen erlebt werden. Außerdem werden an Sonntagnachmittagen sogar Märchen aus aller Welt vorgelesen.

Schloss Glücksburg

Schloss Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Rosarium Glücksburg

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite und strahlte nur so vom Himmel, sodass wir das Wetter nutzten und alle drei Tage von morgens bis abends an unserem Lieblingsstrand in Kronsgaard verbrachten. Wir badeten mehrmals täglich in der Ostsee, faulenzten in unserer Strandmuschel oder spielten mit unseren neuen Strandspielen. Außerdem gönnten wir uns jeden Tag eine große Portion Pommes und ein Eis vom Strandbistro.

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Diese beiden Bücher habe ich mir übrigens extra für den Urlaub gekauft. „Verheissung“ von Jussi Adler-Olsen und „Ich jage dich“ von Lars Kepler. Denn mal ehrlich? Was wäre ein Urlaub, ohne ein gutes Buch zu lesen? :)





Am Samstag sind wir nachmittags, nach einem kleinen Stadtbummel in der Flensburger Innenstadt, in den Heimathafen eingekehrt und haben uns dort ein schattiges Plätzchen auf der großen See-Terrasse mit Blick auf den Hafen gesucht. Für Marc gab es ein kühles Bier mit Tequila und für mich eine erfrischende Holunderschorle mit Limette und Minze.

Heimathafen Flensburg

Heimathafen Flensburg

Heimathafen Flensburg

Heimathafen Flensburg

Am Sonntag nutzte ich vormittags das sonnige Wetter, um mal wieder ein paar Bilder von dem Hof und dem Garten zu machen. Dabei ist auch dieses Bild von den bunten Wildblumen im Garten entstanden, welches im Moment eines meiner absoluten Lieblingsbilder ist.

Ferienhof Fischer Sörup

Die Ziegen von Marcs Bruder haben übrigens vor wenigen Wochen ein zweites Mal in diesem Jahr Nachwuchs bekommen. Dieses Mal zwei kleine Böcke. Das sind Grobi und Grille.

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Nachmittags machten wir uns dann zur Abwechslung mal auf den Weg nach Holnis, um uns dort am Strand eines der Schwan-Tretboote zu leihen und damit eine Runde auf der Ostsee herum zu schippern.

Strand Holnis Drei

Holnis Drei

Holnis Drei

Holnis Drei

Holnis Drei

Am Dienstag wollten wir uns eigentlich abends einen Strandkorb in Kronsgaard mieten und dort mit zwei Kuscheldecken und zwei Fritz-Kola MISCHMASCH Getränken im Gepäck den Abend ausklingen lassen. Doch leider waren an diesem Abend schon alle Strandkörbe vergeben. Also machten wir es uns einfach in unserer Strandmuschel gemütlich, die wir zum Glück mit dabei gehabt hatten, und bewunderten den Sonnenuntergang.

Kronsgaard

Am Donnerstag machten wir uns erneut auf den Weg nach Kronsgaard, um dort noch einmal einen schönen Tag am Strand zu verbringen. Mit Baden, Pommes und Eis und allem was dazu gehört.

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard



Abends gingen wir in der Alten Senfmühle essen, einem Steak-Restaurant, welches sich mitten im Herzen von Flensburg in einem der vielen, schönen Innenhöfe befindet. Dort haben wir uns erst Roastbeef mit Bratkartoffeln und Remouladensauce schmecken lassen und uns zum Nachtisch noch ein Schälchen Crème brûlée gegönnt. Außerdem machten wir anschließend noch im Dunkeln einen kleinen Spaziergang am Flensburger Hafen.

Alte Senfmühle Flensburg

Alte Senfmühle Flensburg

Alte Senfmühle Flensburg

Am Freitag begann im hohen Norden die fünfte Jahreszeit. Der Brarupmarkt in Süderbrarup öffnete endlich wieder seine Tore - der größte ländliche Jahrmarkt in ganz Schleswig-Holstein. Darauf habe ich mich schon lange gefreut. Gleich am Freitagnachmittag sind wir das erste Mal ein Stündchen über den Marktplatz geschlendert, fuhren eine Runde Kettenkarussell und haben die ersten süßen Leckereien probiert.

Brarupmarkt Süderbrarup

Am Samstag besuchten wir nachmittags ein weiteres Mal den Brarupmarkt und blieben dieses Mal dort bis in die frühen Abendstunden. Wir ließen uns von dem bunten Treiben mitziehen und schlenderten erneut über den Marktplatz, aßen leckere Crêpes und genossen den Ausblick auf den Brarupmarkt und die schöne Landschaft Angelns oben von dem Riesenrad aus. Außerdem fuhr ich mehrere Mal hintereinander mit dem Kettenkarussell und einmal mit dem Polyp. Zum Schluss kauften wir noch an einem der vielen Süßwarenstände Hamburger Speck und gebrannte Mandeln für die Lieben daheim und einen knallroten Liebesapfel für mich.

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarup-Markt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarup-Markt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Brarupmarkt Süderbrarup

Und das waren sie auch schon wieder: Unsere zwei Wochen an der Ostsee.

Nicht mal zwei Wochen später haben Marc und ich uns erneut auf den Weg in den hohen Norden gemacht, um uns dort oben mit meinen Eltern zu treffen und mit ihnen gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Auf dieses ganz besondere Familien-Wochenende habe ich mich schon lange gefreut. Doch mehr darüber werde ich euch in meinem nächsten Post berichten. Ihr dürft also gespannt sein. :)

Nadine

2016/07/17

Die zweite und dritte Verordnung Ergotherapie

In meinem heutigen Post möchte ich euch noch fix, bevor es für zwei Wochen an die Ostsee in den Sommerurlaub geht, zusammenfassen, was ich in den letzten Wochen in meinen Ergotherapiestunden alles so gemacht habe. Ein kleines Ergotherapie-Update sozusagen. Auch zukünftig habe ich mir vorgenommen, in regelmäßigen Abständen über meine Ergotherapiestunden hier auf dem Blog zu berichten und euch so einen kleinen Einblick darin zu ermöglichen.

Während der zweiten Verordnung Ergotherapie bin ich gemeinsam mit meiner Ergotherapeutin die meiste Zeit klettern gewesen. Sowohl an der 60 Quadratmeter großen Boulderwand, als auch an der 14 m hohen Kletterwand der Praxis. Über meine ersten Erfahrungen an der Kletterwand habe ich bereits hier und hier geschrieben. Außerdem haben wir eine Tabelle erstellt, in der wir erst die Anzeichen für einen Overload (Reizüberflutung) gesammelt haben und anschließend angefangen haben aufzuschreiben, woran ich diese merke und was ich dagegen tun kann.

Während der dritten Verordnung Ergotherapie haben wir erstmals auf meinen Wunsch hin über das Thema „Arbeit“ gesprochen, da mich dieses Thema zu diesem Zeitpunkt wieder sehr beschäftigt hat. In diesen Stunden hat sich daher alles um die Fragen „Wo könnte ich mir vorstellen zu arbeiten?“, „Welche Vorrausetzungen brauche ich?“, „Welche Institutionen/Einrichtungen würden in Frage kommen?“ oder auch „Welche Vor-und Nachteile hat es, als Arbeitnehmer mit Behinderung eingestellt zu werden?“ gedreht, wofür ich sehr viel zuhause im Internet recherchiert habe. An dieser Stelle kann ich übrigens sehr die Internetseite talentplus von REHADAT empfehlen. Hier gibt es sämtliche Informationen, was das Arbeitsleben mit Behinderung betrifft. Sowohl für Arbeitnehmer, als auch für Arbeitgeber. Zudem habe ich gemeinsam mit meiner Ergotherapeutin eine Liste mit meinen Stärken erstellt.

Zwischendurch haben wir immer wieder kleine Kartenspiele wie z.B. Flix Mix oder Express gespielt, die mir nicht nur sehr viel Spaß machen zu spielen, sondern auch nebenbei meine Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne etwas fördern. Oft haben wir auch zum Abschluss einer Stunde eine Fantasiereise an das Meer oder in den Wald zur Entspannung gemacht.

Mittlerweile habe ich bereits die vierte Verordnung Ergotherapie beendet und werde nach den zwei Wochen an der Ostsee mit der fünften Verordnung Ergotherapie beginnen. Doch sowohl über die vierte, als auch über die fünfte Verordnung Ergotherapie werde ich berichten, sobald ich die fünfte Verordnung Ergotherapie beendet habe. Nun freue ich mich erst einmal auf unseren langersehnten Sommerurlaub an der Ostsee. Drückt uns die Daumen, dass wir wenigstens ein bisschen Sonnenschein und Badewetter haben werden. :)

Nadine

2016/07/12

Meine Helferlein

Neulich habe ich hier über meinen Tagesplan geschrieben, den ich gemeinsam mit meiner Ergotherapeutin in einer Ergotherapiestunde erstellt habe. In meinem heutigen Post möchte ich euch gerne ein paar weitere Helferlein von mir vorstellen, die im Moment oft zum Einsatz kommen und mir meinen Alltag ein kleines bisschen leichter machen.

Pezziball:

Den Pezziball benutze ich oft als Sitzball anstatt eines Schreibtischstuhls. Wenn ich nämlich lange Zeit am Schreibtisch arbeite, entwickele ich oft einen großen Bewegungsdrang, vor allem, wenn meine Konzentration anfängt nachzulassen. In solchen Momenten kann ich dann nicht mehr ruhig sitzen, ich stehe immer wieder auf und fange an zur Musik auf ein und derselben Stelle wie ein Flummi auf und ab zu hüpfen. Doch wenn ich auf meinem Pezziball sitze, kann ich am Schreibtisch arbeiten, mich aber gleichzeitig dabei bewegen, in dem ich z.B. mit dem Ball vor und zurück rolle, darauf auf und ab hüpfe oder einfach nur versuche den Ball auszubalancieren. So muss ich nicht immer wieder vom Schreibtisch aufstehen und meine Arbeit unterbrechen.

Massageutensilien wie z.B. der Igelball:

Der Igelball kommt häufig abends nach langen und anstrengenden Tagen zum Einsatz. Vor allem, wenn ich viel unterwegs gewesen bin und dadurch auch viel Kontakt zu anderen Menschen gehabt habe, bin ich immer wieder total verspannt im Nacken, Schulter- und Rückenbereich, was teilweise sehr schmerzhaft ist. An solchen Tagen mag ich es dann besonders gerne von Marc mit dem Igelball auf dem Rücken massiert zu werden, um die Verspannungen an diesen Stellen etwas zu lösen. Aber auch unter den Füßen mag ich es immer wieder sehr gerne massiert zu werden. Und: Umso mehr Druck, umso besser! Ich mag nämlich überhaupt keine vorsichtigen und zaghaften Berührungen.

Badezusätze:

Ich liebe es zu baden! Am liebsten in irgendwelchen Badezusätzen. In dem wohlig warmen Badewasser mit einem angenehm duftenden Badezusatz gelingt es mir immer wieder mich zu entspannen und für einen kurzen Moment einfach mal alles um mich herum zu vergessen. Daher ist es mittlerweile schon zu einem kleinen Ritual geworden, dass ich mich jeden Sonntagabend, bevor der Tatort beginnt, für ein paar Minuten in die Wanne lege. Das ist meine kleine Auszeit am Ende einer jeden Woche. Doch auch wenn ich sehr traurig, ängstlich oder angespannt bin, hilft es mir immer wieder, einfach das Badewasser einzulassen und ein Bad zu nehmen. Deshalb habe ich zuhause auch immer sämtliche Badezusätze vorrätig.

Knetball/Anti-Stress-Ball:

Immer wenn die innerliche Anspannung zu groß wird, greife ich zu einem meiner vielen kunterbunten Knetbälle und drücke diesen in meinen Händen zur Entspannung zusammen. Die Knetbälle benutze ich auch oft, wenn ich unterwegs bin, da sie so schön klein und handlich sind und daher kaum auffallen. Deshalb befindet sich auch immer mindestens einer der Bälle in meiner Umhängetasche.

Mp3-Player/Musik:

Mein MP3-Player bzw. mein Smartphone ist für mich mittlerweile unverzichtbar für jede Bus- und Bahnfahrt geworden. Wie heißt es gleich noch so schön? Musik an, Welt aus. Das trifft auch auf mich zu. Wenn ich die Ohrenstöpsel in meine Ohren stecke und die Liste mit meinen Lieblingsliedern rauf und runter höre, gelingt es mir immer wieder, mich komplett von meiner Umwelt abzuschotten. Das macht eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Großstadt wie Hannover mit all den vielen Menschen um mich herum viel erträglicher. Außerdem kann ich so oft Situationen umgehen, in denen ich Smalltalk halten muss. Denn mit Kopfhörern in den Ohren werde ich selten von anderen Menschen angesprochen. Sowieso vergeht kein Tag, an dem ich nicht Musik höre. Ganz egal, ob beim Abwaschen, beim Duschen, beim Autofahren, beim Schreiben oder auch einfach nur so. Die Musik ist seit vielen Jahren mein täglicher Begleiter.

Listen:

Wenn ich eines gut kann, dann Listen schreiben! Ich habe so gut wie für alles eine Liste. Ganz egal, ob To-Do-Listen, Einkaufslisten oder auch Packlisten. Sie helfen mir das Gedankenchaos, was oftmals oben in meinem Kopf herrscht, vor allem, wenn ich überreizt bin, etwas zu ordnen und mich so besser zu organisieren. Ich kann dann einfach alles von meiner Liste, ohne mir groß Gedanken darüber machen zu müssen, nach und nach abarbeiten. Zudem fühlt es sich unglaublich gut und befreiend an, wenn ich einen Punkt auf der Liste durchstreichen kann. Der Punkt ist dann nicht nur auf meiner Liste durchgestrichen, sondern auch in meinem Kopf und damit einfach vergessen.

Notizbuch und Kugelschreiber:

Mein Notizbuch, genauso wie meinen geliebten blauen Kugelschreiber mit Noppen von Faber Castell, trage ich immer bei mir in meiner Umhängetasche, um auch unterwegs spontane Gedanken, Ideen und Einfälle notieren zu können. Diese übertrage ich dann wiederum zuhause in die entsprechenden Listen. Manchmal bräuchte ich am besten ein Denkarium wie Albus Dumbledore, mit dessen Hilfe ich meine Gedanken, Erlebnisse und Erinnerungen einfach mit einem Zauberstab aus meinem Kopf ziehen könnte. Das wäre so praktisch!

Notizzettel:

Jedes Mal, wenn ein wichtiges Gespräch wie z.B. ein Arztgespräch ansteht, mache ich mir davor Gedanken, was genau ich sagen möchte und ob ich irgendwelche Fragen habe, und notiere mir diese dann in Stichpunkten auf einem Zettel. So kann ich während des Gesprächs immer wieder mal darauf schauen, wenn ich vor Aufregung den Faden verliere oder auch den Zettel notfalls dem Arzt übergeben, wenn ich mal gar kein Wort heraus bekommen sollte.

Bachblüten-Bonbons:

Die Bachblüten-Bonbons habe ich vor ein paar Jahren während meiner Schulzeit auf dem Fachgymnasium kennengelernt und immer vor Klausuren genommen. Damals hießen sie allerdings noch Notfall-Bonbons, wenn ich mich nicht täusche. Heute habe ich die Bachblüten-Bonbons tatsächlich immer für Notfälle jeglicher Art mit in meiner Umhängetasche dabei. Sei es für ein wichtiges Gespräch, neue Situationen oder wenn ich einfach nur so gestresst bin. Die Bachblüten-Bonbons sollen nämlich in emotional belastenden Situationen entspannend und beruhigend wirken. Aber ich finde, die Bonbons schmecken auch so ganz gut. :)

Nadine

2016/07/04

Über eine wunderschöne Waldbestattung

Das vergangene Wochenende wurde mein Opa drei Wochen nach seinem Tod in einem wunderschönen kleinen Waldstück ganz bei uns in der Nähe bestattet.

Doch bevor ich euch ein bisschen mehr über die Waldbestattung meines Opas erzählen möchte, möchte ich mich vorweg bei euch ganz, ganz herzlich für all die lieben Worte bedanken, die mich in den letzten Tagen auf den verschiedensten Wegen erreicht haben. Eure Worte haben mir nicht nur sehr viel Trost gespendet, sondern mir auch sehr viel Kraft für die kommende Zeit gegeben, besonders für die bevorstehende Bestattung. Vielen, vielen Dank dafür!



Die Bestattung meines Opas fand am frühen Nachmittag im engsten Familienkreis statt. Wir als Familie waren uns von Anfang an einig, dass jeder zu der Bestattung meines Opas das anziehen darf, worin er sich am wohlsten fühlt. Ich habe mich deshalb entschieden, ein dunkelblaues T-Shirt mit einem Stern darauf, eine Jeans, meine geliebten beigen Chucks und eine dunkelblaue Regenjacke zu tragen. An dem Tag, an dem mein Opa bestattet wurde, regnete es draußen nämlich unaufhörlich in Strömen und es blitzte und donnerte immer wieder, ähnlich wie an dem Tag, an dem er verstorben ist. Doch passender hätte das Wetter, wie ich finde, nicht sein können. So habe ich mich ihm noch einmal unglaublich nah fühlen können.

Nachdem wir uns zuerst alle am Andachtsplatz mitten im Wald eingefunden haben, um die Urne von meinem Opa entgegen zu nehmen, welche auf einem großen mit einem Kranz geschmückten Stein stand, machten wir uns gemeinsam mit einem Förster auf dem Weg zu dem Baum, unter dem seine Urne beigesetzt werden sollte. Die Urne hat übrigens den ganzen Weg dorthin mein kleiner Cousin ganz fest in den Armen haltend getragen. Am Baum angekommen, welcher ebenfalls mit einem Kranz geschmückt gewesen ist, stellte meine Tante erst ein mitgebrachtes Bild im Bilderrahmen von meinem Opa vor seiner Grabstelle auf (das Bild, welches auch weiter oben von ihm zu sehen ist) und spielte dann über einen Lautsprecher zwei Lieder, die wir vorab gemeinsam ausgewählt haben. Währenddessen übergab mein kleiner Cousin die Urne von meinem Opa dem Förster, welcher diese langsam und vorsichtig in sein Grab hinunter gelassen hat. Danach hatte jeder von uns noch einmal die Möglichkeit, an sein Grab hervorzutreten, bunte Blütenblätter oder Sand oder auch beides hineinzugeben und sich von ihm endgültig zu verabschieden. Meine Tante hat an dieser Stelle noch laut ein selbst geschriebenes Gedicht für meinen Opa vorgelesen, welches mich sehr zu Tränen gerührt hat. Ich wiederum habe meinem Opa, als ich noch einmal vor zu seinem Grab gegangen bin, einen Brief und mein Lieblingsbild von uns beiden mit in sein Grab gelegt, um ihm auf diesem Wege noch einmal zu sagen, dass ich ihm verzeihe und ich mich für all die schönen Momente, die wir miteinander erlebt haben, bedanken möchte.

Nach der Bestattung sind wir, nachdem wir eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen bei meinen Eltern zuhause gegessen haben, abends alle gemeinsam bei Omas und Opas derzeitigen Lieblingsgriechen essen gegangen. Dort haben wir Anfang des Jahres auch schon den 66. Geburtstag von meinem Opa zusammen gefeiert. Und das war es auch schon. Klein, aber fein.







Auch nach der Bestattung meines Opas bin ich bin noch immer sehr traurig über seinen Tod. Das wird wohl auch noch etwas Zeit brauchen. Doch im Nachhinein bin ich, so seltsam das im ersten Moment auch klingen mag, froh, dass er nun endlich bestattet wurde und seine Ruhe finden kann. Und das auch noch an einem so schönen und ruhigen Ort. Die drei Wochen nach seinem Tod bis zu seiner Bestattung waren nämlich eine unglaublich lange und schwierige Zeit für mich. Viel schwieriger, als die Zeit im Krankenhaus. In diesen drei Wochen gab es nämlich immer wieder Momente, die mich unausweichlich an seinen Tod erinnert haben. Sei es, immer wieder an dem Krankenhaus, in dem er gelegen hat, vorbei zu kommen, seine Traueranzeige in der Zeitung zu sehen oder auch zu wissen, dass er genau in diesem Moment im Krematorium verbrannt wird. Das hat mich immer wieder auf’s Neue sehr traurig gemacht. Doch nun, nach seiner Bestattung, kann ich endlich versuchen, einen Abschluss zu finden und zur Ruhe zu kommen.

Meine Oma hat mir übrigens die Würstchen-Sammelkarte von meinem Opa geschenkt, mit der er von der Tankstelle, wenn er dort zehnmal eine Bockwurst gegessen hätte, ein Extrawürstchen gratis bekommen hätte. Diese wollte ich unbedingt als Andenken an ihn behalten. Er hat nämlich so gerne Bockwürstchen gegessen.

Nadine

2016/06/22

Mach's gut, Opa. Ich hab' dich lieb!

In der letzten Zeit ist es ziemlich still hier auf dem Blog gewesen. Hinter meiner Familie und mir liegen sehr schwere Wochen, Tage und Stunden. Wir mussten nämlich leider ganz unverhofft Abschied von meinem Opa nehmen.



Die vergangenen Wochen haben meine Oma, meine Tante, mein Cousin, mein Papa, meine Mama, meine Schwester und ich daher sehr viel Zeit im Krankenhaus verbracht.

Ursprünglich ist er am Pfingstwochenende wegen starkem Durchfall in das Krankenhaus gekommen, doch dort stellten die Ärzte fest, dass er unheilbar an Lungenkrebs erkrankt ist und schon bald sterben wird. Der Krebs befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Endstadium und hat daher schon einige Metastasen gestreut. Unter anderem befanden sich auch mehrere Metastasen in seinem Kopf.

Ich muss an dieser Stelle gestehen: Auch wenn ich meinen Opa sehr, sehr gern‘ gehabt habe, war es nicht immer einfach zwischen uns, vor allem nicht in der letzten Zeit. Da haben wir leider kaum Kontakt miteinander gehabt. Doch als ich erfahren habe, wie schlecht es ihm wirklich geht, wollte ich einfach nur so oft wie möglich bei ihm sein und die Zeit mit ihm noch einmal nutzen. In diesem Moment sind all die Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die wir in den letzten Jahren immer wieder gehabt haben, ganz weit nach hinten gerückt und waren einfach nicht mehr wichtig.

Nachdem er nach über einer Woche warten endlich von der Gastroenterologie auf die Onkologie in eine Fachklinik verlegt wurde, jedoch hierfür leider sediert werden musste, verschlechterte sich sein Zustand rapide. Von dem einen auf den anderen Tag wurde er komplett pflegebedürftig. Er konnte nicht mehr aufstehen, kaum noch sprechen, ihm musste das Essen und Trinken angereicht werden, er benötigte einen Katheter und musste eine Windel tragen. Zudem musste er zu seinem Schutz sogar dauerhaft an den Armen, dem Bauch und an einem Bein fixiert werden. Das tat mir unheimlich weh mit anzusehen.

Hinzu kam, dass er irgendwann sehr mit immer wiederkehrenden Atemaussetzern zu kämpfen gehabt hatte. Diese wurden immer länger und kamen immer häufiger vor. Zuletzt waren die Atemaussetzer sogar bis zu zwei Minuten lang.

Anfänglich habe ich es, im Gegensatz zu all den anderen um mich herum, nicht geschafft, ihn zu streicheln oder auch mal seine Hand zu nehmen und zu halten, obwohl ich es so gerne wollte. Zudem wollte ich ihm unbedingt einen kleinen Glücksbringer und ein dazu passendes kleines Täfelchen Schokolade überreichen, welche ich extra für ihn in der Stadt besorgt und schon seit Tagen in meiner Umhängetasche mit mir herum getragen habe. Doch es hat sich bis dahin einfach nie ein passender Moment ergeben. Das hat mich zwischenzeitlich sehr traurig gemacht. So traurig, dass ich den einen Abend weinend vor dem Krankenhaus saß.

Meine Tante ist daraufhin, nachdem sie mich getröstet hat und ich ihr erzählen konnte, warum ich so traurig gewesen bin, noch einmal mit mir ganz allein zu ihm hoch in sein Zimmer gegangen, obwohl wir uns eigentlich gerade auf dem Heimweg machen wollten. Dort habe ich ihm erst den Glücksbringer und die Schokolade auf seinen Nachttisch gestellt, worüber er sich sehr gefreut hat, und danach gemeinsam mit meiner Tante, welche meine Hand in ihrer Hand gehalten hat, noch einmal ganz vorsichtig seine Hand berührt und gestreichelt und diese sogar einen kurzen Augenblick ganz alleine gehalten.

Seitdem habe auch ich es immer wieder mal geschafft, ihm über sein Gesicht oder seinen Oberkörper zu streicheln oder auch einfach nur seine Hand zu nehmen und zu halten.

Die letzten zwei, drei Tage haben wir sein Zimmer kurzerhand zum Familienzimmer umfunktioniert und uns ein zusätzliches Bett reinstellen lassen, sodass wir die Möglichkeit gehabt haben, Tag und Nacht bei ihm sein zu können. Er war nämlich in diesen Tagen immer wieder sehr unruhig und angespannt und hat jedes Mal, wenn er einen wachen Moment gehabt hatte, deutlich über Schmerzen geklagt. Zwar hat er die ganzen Tage über schon in regelmäßigen Abständen Morphin gespritzt bekommen, doch die Wirkung der Morphin-Spritzen wurde von Mal zu Mal immer weniger. Die Ärzte haben sich daraufhin gemeinsam mit meiner Tante, welche für die Zeit im Krankenhaus kurzfristig die rechtliche Betreuung für ihn übernommen hatte, dafür entschieden, ihn mithilfe einer Spritzenpumpe, einem sogenannten Perfusor, dauerhaft Morphin über einen Zugang zu verabreichen, in der Hoffnung, ihm so die Schmerzen etwas nehmen zu können.

Und dann ging alles ganz schnell.

Als sich abzeichnete, dass er in den nächsten Stunden sterben wird, haben mein Papa, meine Schwester und ich uns gleich früh morgens auf dem Weg in das Krankenhaus gemacht.

Gemeinsam mit meiner Schwester bin ich dann mit Tränen in den Augen und zittrigen Knien ein letztes Mal zu ihm hoch in sein Zimmer gegangen, um mich von ihm zu verabschieden. Das war der Moment, vor dem ich mich all die Tage am meisten gefürchtet habe: das Verabschieden und das Loslassen. Doch auch, wenn ich in diesem Moment vor Traurigkeit kaum ein Wort heraus bekommen habe, habe ich es geschafft, kurz bevor ich aus seinem Zimmer gegangen bin, ihm noch einmal zu sagen, dass ich ihn lieb habe und ihm einen Kuss auf die Stirn zu geben. Meine letzten Worte zu ihm waren nicht mehr und nicht weniger als: „Mach´s gut Opa. Ich hab‘ dich lieb!“. Doch diese zwei Sätze bedeuten mir im Nachhinein unglaublich viel, da ich solche Sätze wie „Ich hab´ dich lieb“ oder auch „Ich liebe dich“ nur selten zu jemanden sagen kann.

Auch er hat bereits die Tage davor angefangen, sich nach und nach von uns allen zu verabschieden, in dem er jeden von uns noch einmal ganz fest in den Arm genommen und einen Kuss auf die Wange gegeben hat.

Während meine Tante und mein Cousin bis zuletzt oben bei meinem Opa geblieben sind, verbrachte ich die letzten Stunden gemeinsam mit meinem Papa und meiner Schwester bewusst unten in der Cafeteria. Mein Papa versuchte irgendwie so die Zeit herum zu bekommen, meine Schwester war fleißig und erledigte verschiedene Aufgaben für die Uni und ich wiederum versuchte ein Buch zu lesen, welches ich mir noch morgens im Krankenhaus gekauft habe. Draußen regnete es währenddessen ununterbrochen in Strömen und es fing den Nachmittag über sogar an zu gewittern. Kurz danach haben wir die erlösende Nachricht erhalten, dass er es endlich geschafft hat. Genau einen Tag nach Mamas und Papas 25. Hochzeitstag. Diesen Tag wollte er unbedingt noch miterleben. Und er hat es geschafft. Meine Mama und meine Oma haben sich daraufhin auch sofort auf dem Weg in das Krankenhaus gemacht.

Nachdem jeder von uns erst einmal ein paar Minuten für sich alleine gebraucht hat, bin ich danach noch einmal gemeinsam mit meiner Tante und meinem Cousin zu ihm hoch in sein Zimmer gegangen, um ihn noch ein aller letztes Mal zu sehen und ihm meinen Glücksbringer und einen Brief von meinem kleinen Cousin in seine Hände zu geben. Diese beiden Dinge sollten nämlich unbedingt bei ihm sein und ihn auf seiner letzten Reise begleiten. Später kam meine Oma noch dazu.

Die ersten Tage nach seinem Tod hat mich die Trauer wie eine riesengroße Welle mitgerissen und überrollt. Nach all den Tagen im Krankenhaus fiel es mir unglaublich schwer diese plötzliche Leere zu ertragen. Ich habe es vermisst, ihn nicht mehr jeden Tag besuchen zu können. Ich habe es vermisst, nicht mehr neben seinem Bett sitzen zu können. Ich habe es vermisst, nicht mehr mit ihm sprechen zu können. Ich habe es vermisst, nicht mehr seine Hand halten zu können. Und ich habe es vermisst, nicht mehr für ihn da sein zu können. Doch am meisten habe ich einfach ihn als Mensch vermisst. Die meiste Zeit habe ich mich daher in meinem Zimmer bei meinen Eltern zurück gezogen, viel Musik gehört und mir gleichzeitig viele alte Bilder und Videos von früher angesehen.

Zudem habe ich die ersten Nächte sehr unruhig geschlafen und sogar erstmals mit nächtlichen Panikattacken zu kämpfen gehabt.

Doch mittlerweile versuche ich, immer wenn ich traurig werde, an all die schönen Momente zu denken, die ich mit meinem Opa gemeinsam gehabt habe, vor allem in der Kindheit. Das hat mir auch schon sehr bei Marcs Oma geholfen, welche ja leider nur ein halbes Jahr zuvor verstorben ist (den Post darüber findet ihr hier).





Ich muss dann immer wieder daran denken, wie ich mit ihm gemeinsam auf seinem Schoß sitzend seinen geliebten BMW in die Garage fahren durfte, wie er mir unzählige Geschichten von Schichtelzwerg erzählt hat oder auch vom seinem angeblichen Haifischbiss, wie er mich im Griechenland-Urlaub laut „Wir wollen Sonne“ singend bei über 30 Grad im Schatten auf seinen Schultern durch die Gegend getragen hat, wie oft und gerne wir den kleinen Zoo besucht haben, wie er mir das Karten spielen beigebracht hat, angefangen vom Schwarzen Peter bis hin zu Siebzehn und Vier und Knack, oder auch wie ich ihm mit kleinen Arbeitshandschuhen für Kinder, die er extra für mich besorgt hatte, in seiner Werkstatt helfen durfte, an seinen LKWs herum zu schrauben.

Außerdem werde ich nun jedes Mal, wenn es gewittert, an meinen Opa denken müssen. Denn ich bin bei Gewitter geboren (und der Blitz hat sogar in Opas damaliges Faxgerät eingeschlagen) und mein Opa ist bei Gewitter gestorben. Das ist etwas, was uns immer miteinander verbinden wird.

Nadine


Feine Sahne Fischfilet – Warten auf das Meer

Ich sitze am Fenster, hier neben dir
Regen prasselt an die Scheiben
von früh bis spät.
Alles andere egal, völlig scheißegal
Hauptsache du schläfst
Und deine Hände bleiben warm.

Ich vergesse nie die Tage
da draußen auf dem Meer
Ungewiss und ohne Schlaf
Das hast du nicht verdient
Ich vergesse nie die Tage
da draußen auf dem Meer
Du warst so oft für mich da
Jetzt bin ich für dich hier

Komm wir dreh'n ne Runde auf Station
Das wird nicht einfach, nichts wie gewohnt
Die Geräte rauben dir den Schlaf
Der Schmerz dringt in die Seele, das ist völlig normal!

Ich vergesse nie die Tage
da draußen auf dem Meer
Ungewiss und ohne Schlaf
Das hast du nicht verdient
Ich vergesse nie die Tage
da draußen auf dem Meer
Du warst so oft für mich da
Jetzt bin ich für dich hier

Vollgepumpt mit ihren Drogen
Und der Schweiß in deinem Gesicht
Warum musst du denn so leiden
Ich hoffe, das das bald vergeht

Ich hab mich selten so gefühlt
Diese Leere bringt mich um
Das ist doch alles nicht gerecht
Wieso es immer die Besten trifft.

Warten, warten,
Warten auf das Meer.

Warten, warten,
Warten auf das Meer.

Warten, warten,
Warten auf das Meer.

Warten, warten.


2016/05/18

Über die besten Hot Dogs in ganz Dänemark, anbaden und viele historische Segelschiffe - Unser langes Wochenende an der Ostsee

Marc und ich haben relativ spontan das Himmelfahrtswochenende oben an der Ostsee bei seinen Eltern verbracht. Auch dieses Mal haben wir wieder richtig Glück mit dem Wetter gehabt. Es wurde von Tag zu Tag sonniger und wärmer. Fast wie im Sommer. So konnten wir nicht nur sehr viel Zeit draußen auf dem Hof und im Garten verbringen, sondern auch einiges unternehmen.

Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

Am Mittwoch machten wir uns gleich auf den Weg Richtung Dänemark, um mal wieder bei Annies Kiosk Hot Dogs und Softeis zu essen und gleichzeitig den wunderschönen Ausblick auf die Flensburger Förde zu genießen.

Es wird übrigens gemunkelt, dass es bei Annies Kiosk die besten Hot Dogs in ganz Dänemark geben soll. Das können Marc und ich nur bestätigen! Die Hot Dogs und auch das Softeis sind sooo lecker! Daher können wir jedem, der in Dänemark Urlaub macht, nur empfehlen, auf der Hin- oder Rückfahrt einen kurzen Stopp bei Annies Kiosk einzulegen. Dieser befindet sich nämlich kurz hinter der dänischen Grenze in dem kleinen Örtchen Sønderhav. :)

Annies Kiosk Dänemark

Hot Dogs Annies Kiosk Dänemark

Hot Dogs Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Hot Dogs Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Softeis mit bunten Streuseln Annies Kiosk Dänemark

Danach war Marc das erste Mal in diesem Jahr in der Flensburger Förde baden - aber nur ganz kurz mit den Füßen. Hihi. :)

Am Donnerstag wollten wir eigentlich, nachdem wir den Vormittag über Marcs Familie im Garten geholfen haben, noch ein bisschen am Strand von Falshöft spazieren gehen. Doch als wir dort ankamen, haben wir zufällig gesehen, dass man an diesem Tag den Leuchtturm besichtigen konnte. Und so haben wir dort nicht nur einen Spaziergang am Strand gemacht, sondern uns auch ganz spontan den Leuchtturm von innen angesehen und sind hoch bis auf die Aussichtsplattform gestiegen. Von dort oben konnte man sogar bis nach Dänemark schauen.

Leuchtturm Falshöft

Leuchtturm Falshöft

Leuchtturm Falshöft

Leuchtturm Falshöft



Leuchtturm Falshöft

Danach schauten wir noch einmal in Kronsgaard vorbei und ließen dort am Strand den restlichen Nachmittag auf einer Decke sitzend ausklingen.

Kronsgaard

Am Freitag verbrachten wir viel Zeit auf dem Hof und im Garten.

Ich bin endlich mal wieder dazu gekommen einen skandinavischen Krimi zu lesen, nämlich „Erwartung“ von Jussi Adler-Olsen. Diesen habe ich mittlerweile schon zum dritten Mal anfangen müssen, da jedes Mal so viel Zeit vergangen ist, bis ich wieder zum Lesen gekommen bin, sodass ich nicht mehr wusste, was auf den vorigen Seiten passiert ist. Und das, obwohl das Buch so spannend ist! Kennt ihr das? :D

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Außerdem sind wir auch an diesem Abend wieder eine kleine Runde im Wald spazieren gewesen.

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Marc hat übrigens die ganzen Tage über die Kamera von seiner Mama mit dabei gehabt und vor allem das Filmen für sich entdeckt.



Am Samstag besuchten wir zum ersten Mal die Rumregatta in Flensburg.

Dort haben wir uns einfach von dem bunten Treiben, das dort herrschte, mitziehen lassen, die vielen historischen Segelschiffe, die nach und nach in den Flensburger Hafen einkehrten, bestaunt, und die eine oder andere Leckerei auf dem angrenzenden Gaffelmarkt probiert.

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Fischbrötchen Rumregatta Flensburg

Rumregatta Flensburg

Und das war es auch schon wieder: Unser langes Wochenende an der Ostsee.

Nun freuen wir uns schon riesig auf unseren „Sommerurlaub“. Denn wenn alles klappt, wie wir es uns vorstellen, werden Marc und ich dieses Jahr im Sommer seit langem mal wieder gleich zwei Wochen am Stück oben an der Ostsee bei seiner Familie zu Besuch verbringen. :)

Habt ihr schon irgendwelche Reisepläne für dieses Jahr? Wenn ja, wo geht es hin? Oder macht ihr es euch zuhause gemütlich?

Erzählt doch mal. :)

Nadine