Posts mit dem Label Kochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2016/11/06

Rezept: Mumien-Würstchen

Dieses Jahr zu Halloween haben Marc und ich uns diese kleinen gruseligen Mumien-Würstchen schmecken lassen. Dazu gab es Pommes mit Ketchup und Mayonnaise und einen bunt gemischten Salat.





Ich muss gestehen: Weder Marc, noch ich konnten lange Zeit etwas mit Halloween anfangen. Doch mittlerweile haben auch wir uns von dem Gruselspaß aus Amerika anstecken lassen und lieben es zu dieser Zeit die Wohnung passend zu dekorieren, gruselige Köstlichkeiten zu kochen und zu backen und den einen oder anderen Gruselfilm abends zu schauen.

Leider bin ich mal wieder viel zu spät dran, was das Rezept für die Mumien-Würstchen betrifft. Ich schaffe es einfach nie, solche Dinge rechtzeitig zu verbloggen. Daran muss ich zukünftig wohl noch etwas arbeiten. Doch die Mumien-Würstchen schmecken auch so sehr gut. Und: Das nächste Halloween kommt bestimmt. :)

Nun aber zum Rezept.

Ihr braucht für 10 Mumien-Würstchen:

10 Schinken-Bockwürstchen

1 Rolle Blätterteig oder 1 Rolle Pizzateig aus dem Kühlregal (je nachdem was ihr lieber mögt oder gerade im Kühlschrank habt)

etwas Ketchup

Zuckeraugen

Und so geht's:

1. Den Backofen vorheizen. Verwendet ihr Blätterteig, muss der Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Verwendet ihr Pizzateig, muss der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Den Blätter- oder Pizzateig auf einem großen Brett ausrollen und mit einem Pizzaroller in etwa 1-2 cm dicke Streifen schneiden.

3. Die Würstchen von oben nach unten mit den Teigstreifen umwickeln, sodass sie aussehen wie Mumien. Dabei am oberen Wurstende etwas Platz für das Gesicht lassen, damit ihr diese später noch mit den Zuckeraugen verzieren könnt.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Würstchen 10-15 Minuten (Blätterteig) bzw. 15-20 Minuten (Pizzateig) lang backen, bis sie goldbraun sind.

5. Wenn die Mumien-Würstchen etwas abgekühlt sind, vorsichtig etwas Ketchup auf die Zuckeraugen tupfen und diese damit verzieren.

Fertig!

Die Mumien-Würstchen schmecken übrigens sowohl warm als auch kalt und sind daher gut für ein gruseliges Halloween-Buffet oder einen (Kinder-)Geburtstag vorzubereiten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Nadine

2015/11/27

Rezept: Sahnekürbis vom Blech

Bevor ich gleich den Post über die ersten Stunden bei der Ergotherapie hier auf dem Blog online stellen werde, möchte ich euch noch fix das Rezept für Marcs und mein absolutes Lieblingssgericht im Herbst verraten: Sahnekürbis vom Blech.

Sahnekürbis vom Blech

Das Rezept dafür habe ich zufällig mal in irgendeiner Zeitschrift von meiner Mama entdeckt und seitdem gehört es zu unseren Lieblingsrezepten.

Ihr braucht für ein Blech:

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 Kg)

500 g kleine Kartoffeln

½ Bund Thymian

50 g Parmesan

400 g Sahne

Salz

Pfeffer

4 EL Olivenöl

12 Kirschtomaten

Und so geht's:

1. Den Kürbis waschen, trocken reiben und vierteln. Das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen und die Viertel in dünne Spalten schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls längs vierteln. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Den Thymian waschen und die Blättchen von den Stielen zupfen. Den Parmesan fein reiben. Die Sahne und die Hälfte des Parmesans miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian kräftig würzen.

3. Den Kürbis und die Kartoffeln mit dem Öl auf einem Backblech mischen. Die Sahne darübergeben, mit dem Rest Parmesan bestreuen und im heißen Backofen ca. 35 – 45 Minuten backen.

4. Die Tomaten waschen und trocken tupfen. 20 Minuten vor Ende der Garzeit auf das Blech zugeben und mitgaren. Auf dem Blech servieren.

Guten Appetit! :)

Nadine

2015/11/02

Rezept: Tiramisu

Mittlerweile wisst ihr ja, dass Marc und mein allerliebstes Lieblingsdessert Tiramisu ist.

Seitdem Marc vor drei Jahren von Flensburg nach Hannover gezogen ist und wir seinen Geburtstag gemeinsam feiern, mache ich jedes Jahr an seinem Geburtstag für uns beide Tiramisu zum Nachtisch.

Das gehört mittlerweile schon zu Marcs Geburtstag dazu und ist, so wie das Anzünden der Wunderkerzen, zu einem kleinen Geburtstagsritual geworden.

Doch die beiden Jahre, an denen ich bisher Tiramisu für Marc zum Geburtstag gemacht habe, habe ich das Tiramisu beide Male so richtig verhauen. Das erste Jahr habe ich versehentlich viel zu viel Kakao oben drauf getan, sodass es kaum noch genießbar gewesen ist. Und das zweite Jahr habe ich das Tiramisu ganze drei Mal hintereinander neu machen müssen, weil das Tiramisu jedes Mal viel zu flüssig geworden ist und eher einer Suppe glich. In dem blöden Rezept wurden nämlich ganze Eier verwendet, anstatt nur die Eigelbe, wie eigentlich üblich. Das konnte also gar nicht funktionieren. Doch in meinem Eifer habe ich es einfach gar nicht bemerkt, dass dort etwas mit den Angaben nicht stimmen könnte … Ein einziges Drama!

Deshalb habe ich mir dieses Jahr ganz fest vorgenommen, Marc das weltbeste Tiramisu zu seinem Geburtstag zu kredenzen. Alle guten Dinge sind schließlich drei. Und es ist mir tatsächlich gelungen!

Hier ist es also nun - das Rezept für das weltbeste Tiramisu, oder sagen wir einfach mal: ein Rezept das auch gelingt.

Ihr braucht:

4 frische Eigelb (auf gar keinen Fall 4 ganze Eier verwenden! :D)

4 EL Zucker

500 g Mascarpone

150 g Löffelbiskuits

200 ml kalter Espresso oder Kaffee

4 EL Marsala (nach Belieben)

2 EL Kakaopulver (wohl dosiert :D)

Und so geht's:

1. Die Eigelbe und den Zucker mit einem Handrührgerät mindestens 5 Minuten dickcremig schlagen. Die Mascarpone löffelweise unterrühren.

2. Den abgekühlten Espresso oder Kaffee mit dem Marsala mischen und in einen tiefen Teller geben. Die Hälfte der Löffelbiskuits kurz (1 – 2 Sekunden) darin eintauchen, in einer flachen Form (ca. 25 x 18 cm groß) nebeneinander legen und mit der Hälfte der Mascarponecreme bestreichen. Die übrigen Löffelbiskuits ebenfalls kurz in dem Espresso oder Kaffee eintauchen, auf die Mascarponecreme schichten und mit der übrigen Mascarponecreme bedecken.

3. Das Tiramisu mindestens 3 Stunden kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit dem Kakao bestäuben.

Guten Appetit! :)

Nadine