2016/10/11

Ein (Geburts-)Tag im Zoo

Letzte Woche haben Marc und ich wieder mal einen Ausflug in den Erlebnis-Zoo Hannover gemacht, um dort mein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Marc hat mir nämlich dieses Jahr zu meinem 25. Geburtstag einen gemeinsamen Besuch im Zoo geschenkt, da ich mir nicht nur gewünscht habe, mal wieder mit Marc gemeinsam einen Tag im Zoo zu verbringen, sondern auch unbedingt das kleine süße Flusspferdbaby sehen wollte, welches dieses Jahr im April geboren ist.

Für unseren Ausflug in den Zoo haben wir uns ganz bewusst einen Tag unter der Woche ausgesucht, da es dort, im Gegensatz zu den Wochenenden, nicht so voll ist. So haben wir uns gleich morgens mit etwas Proviant (Mhm, lecker! Brause-Schnecken!) und meiner Kamera im Gepäck auf den Weg in den Zoo gemacht und dort über sechs Stunden verbracht. Wir haben sogar richtig Glück mit dem Wetter gehabt. Bei angenehmen 18 Grad und einem Mix aus Sonnenschein und Wolken konnten wir den Zoo und seine tierisch-wilden Bewohner ausgiebig erkunden und so erneut - wie im Winter - einen tollen und erlebnisreichen Tag dort verbringen.

Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

Im Zoo angekommen, machte ich erst einmal ein Erinnerungsfoto von den Eintrittskarten. Darauf ist nämlich jedes Mal ein anderes Tier aus dem Zoo zu sehen. Wir haben dieses Mal eine Karte mit einer Giraffe und eine Karte mit einem Känguru darauf bekommen. Und dann konnte das Abenteuer auch schon beginnen!

Eintrittskarten Erlebnis-Zoo Hannover

Unser erster Weg führte uns dieses Mal gleich Richtung Sambesi - der afrikanischen Themenwelt im Zoo. Dort schauten wir zuerst bei den Flamingos, den Flusspferden und den Erdmännchen vorbei.

Flamingos Erlebnis-Zoo Hannover

Hängebrücke Erlebnis-Zoo Hannover

Bei den Flusspferden konnten wir sogar tatsächlich das Flusspferdbaby entdecken. Dieses lag am Land ganz dicht neben seiner Mama gekuschelt und döste in der Sonne vor sich hin. So eine kleine süße Schlafmütze!

Flusspferde Erlebnis-Zoo Hannover

Flusspferde Erlebnis-Zoo Hannover

Flusspferde Erlebnis-Zoo Hannover

Das Flusspferdbaby ist übrigens ein Weibchen und wurde erst vor kurzem von ihrer Patin auf den Namen Pumeza getauft.

Erdmännchen Erlebnis-Zoo Hannover

Zwischendurch machten wir eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Sambesi und konnten so Tiere wie Giraffen, Nashörner, Flamingos & Co noch einmal von einer ganz anderen Perspektive bewundern.

Sambesi Bootsfahrt Erlebnis-Zoo Hannover

Sambesi Bootsfahrt Erlebnis-Zoo Hannover

Sambesi Bootsfahrt Erlebnis-Zoo Hannover

Sambessi Bootsfahrt Erlebsnis-Zoo Hannover

Danach schauten wir bei den Giraffen, Löwen und Nashörnern vorbei. Außerdem besuchten wir die Ziegen auf der neuen afrikanischen Streichelwiese Sambesi-Kraal.

Giraffen Erlebnis-Zoo Hannover

Sambesi-Kraal Streichelwiese Erlebnis-Zoo Hannover

Nashörner Erlebnis-Zoo Hannover

Nach einer kurzen Picknick-Pause, wollten wir eigentlich den Gorillaberg und den angrenzenden Evolutionspfad in Kibongo erkunden, doch dieser ist zur Zeit leider nur zum Teil begehbar, da dort gerade eine neue Themenwelt entsteht: Afi Mountain. Deshalb haben wir uns, nach einem kurzen Besuch bei den Gorillas, weiter auf den Weg Richtung Yukon Bay gemacht, unserer absoluten Lieblingsthemenwelt im Zoo.

Auto Erlebnis-Zoo Hannover

Gorillas Erlebnis-Zoo Hannover

Flugzeug Erlebnis-Zoo Hannover

Dieses Mal konnten wir auf dem Weg dorthin auch die Präriehunde entdecken. Den Präriehunden war es nämlich bei unserem letzten Besuch im Zoo im Winter viel zu kalt, sodass sie es sich lieber in ihren gebauten Höhlen unter der Erde gemütlich gemacht haben.

Präriehunde Erlebnis-Zoo Hannover

Präriehunde Erlebnis-Zoo Hannover

Präriehunde Erlebnis-Zoo Hannover

In Yukon Bay angekommen, haben wir uns von der Gelateria Luigi Amarone zur Stärkung erst einmal eine Kugel Eis aus eigener Herstellung schmecken lassen. Für Marc gab es eine Kugel Käsekucheneis mit Cranberries und für mich eine Kugel Himbeereis. Das war so lecker!

Luigi Amarone Erlebnis-Zoo Hannover

Himbeereis Erlebnis-Zoo Hannover

Danach tauchten wir in Henrys Unterwasserwelt ab und schauten von dort unten den Robben, Pinguinen und Eisbären eine ganze Weile beim Schwimmen und Tauchen zu.

Eisbär Erlebnis-Zoo Hannover

Um 15.30 Uhr haben wir uns im indischen Dschungelpalast eingefunden, um uns die Fütterung der Elefanten anzusehen. Nachdem die Elefanten sich hintereinander in einer Reihe aufgestellt und mit dem Rüssel an dem Schwänzchen des Vordermannes festhaltend eine Runde durch ihr Gehege gedreht haben, gab es für sie zur Belohnung Obst und Zweige. Das war wirklich beeindruckend mit anzusehen!

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Nach der Fütterung hat es den Jüngsten aus der Rüsselbande riesengroßen Spaß gemacht sich im Sand zu wälzen und sich damit gegenseitig zu bewerfen.

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Elefanten Erlebnis-Zoo Hannover

Danach schauten wir noch einmal bei den Kängurus im australischen Outback vorbei.

Kängurus Erlebnis-Zoo Hannover

Kängurus Erlebnis-Zoo Hannover

Außerdem machte Marc noch ein weiteres Erinnerungsfoto von Tatzi Tatz, dem Zoo-Maskottchen, und mir.

Fotobank Erlebnis-Zoo Hannover

Unser letzter Weg führte uns noch einmal zu den Flusspferden in den Sambesi. Das Flusspferdbaby war nun putzmunter und tauchte einige Runden durch das Wasser.

Flusspferde Erlebnis-Zoo Hannover

Und so neigte sich ein erneuter toller und erlebnisreicher Tag im Zoo langsam dem Ende zu.

Zum Schluss haben wir uns in einem der vielen Zoo-Shops als Andenken das Bilderbuch „Nachts auf dem Sambesi“ von Ingo Siegner gekauft, in dem das kleine Erdmännchen Gustav mit seinen Freunden ein spannendes Abenteuer im Zoo Hannover erlebt.

Marc und ich freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch im Zoo und sind schon ganz gespannt auf die neue Themenwelt Afi Mountain, die gerade mitten im Zoo entsteht.

Nadine

2016/09/18

Buchtipp: Ein Kaktus zum Valentinstag - Ein Autist und die Liebe

Da ich mich in den letzten Wochen aufgrund meiner Operation möglichst schonen sollte, habe ich viel Zeit zum Lesen gehabt. So konnte ich endlich die Bücher „Ein Kaktus zum Valentinstag – Ein Autist und die Liebe“ und „Der Junge vom Saturn – Wie ein autistisches Kind die Welt sieht“ von Peter Schmidt anfangen zu lesen, welche ich von meinen Eltern zu meinem 25. Geburtstag geschenkt bekommen habe.

Peter Schmidt, promovierter Geophysiker, IT-Experte und Autor, ist ebenfalls Asperger-Autist. Die Autismus-Diagnose erhielt er allerdings erst im Alter von 41 Jahren. Gemeinsam mit seiner Frau Martina und den beiden Kindern Raphael und Ramona lebt er in Gadenstedt im Peiner Land. Aufmerksam wurde ich auf Peter Schmidt durch die Fernsehsendung 37 Grad, in dem er Anfang dieses Jahres in einem Beitrag über das Asperger-Syndrom neben Denise Linke und Marcello Mazzon zu sehen war (falls ihr den Beitrag noch nicht gesehen habt, könnt ihr euch diesen hier in der Mediathek des ZDFs noch einmal kostenlos ansehen). Ich fand ihn als Mensch und seinen Werdegang auf Anhieb sehr faszinierend. Daher war ich ganz gespannt auf die Bücher von Peter Schmidt.

Heute möchte ich euch hier auf dem Blog als erstes das Buch „Ein Kaktus zum Valentinstag – Ein Autist und die Liebe“ von Peter Schmidt etwas näher vorstellen, in dem er erzählt, wie er seine Frau Martina kennen und lieben gelernt hat.

Ein Kaktus zum Valentinstag

Ein Kaktus zum Valentinstag

Ein Kaktus zum Valentinstag

Auf der Rückseite des Buches ist folgendes über den Inhalt zu finden:

Eine wunderbar stachelige Love Story mit Happy End

Ein Autist und die Liebe? Das ist wie ein schwarzer Schimmel. Unmöglich. Doch Dr. Peter Schmidt wünscht sich eine Familie und so verfolgt er sein Ziel mit wissenschaftlicher Akribie und ungewöhnlichen Mitteln. Menschen betrachtet er lieber von hinten, weil er Hosennähte spannender findet als Gesichter. Mimik kann er nicht deuten und die Regeln des Flirts und des gepflegten Small Talks sind ihm ein Rätsel. Also analysiert er Liebesfilme, erstellt Liebesdiagramme und führt bei geeigneten Kandidatinnen Fahrradausdauer- und Tropentauglichkeitstests durch – bis er die Auserwählte zum Tanz auffordert. Denn schließlich soll die Liebe ja ein Leben lang – und auch auf Reisen! – halten.


Ich habe das Buch nur so verschlungen, da mich als Asperger-Autistin Peters und Martinas Schmidts außergewöhnliche Liebesgeschichte sehr berührt hat und ich es sehr spannend fand, wie die beiden sich trotz aller anfänglicher Schwierigkeiten kennen und lieben gelernt haben. Doch in dem Buch erzählt Peter Schmidt nicht nur auf sehr offene, ehrliche und unterhaltsame Weise wie er nach vielen erfolglosen Versuchen, die Partnerin für das Leben zu finden, Martina durch Zufall in einer Zahnarztpraxis begegnet ist, sondern auch über viele weitere Ereignisse in ihrem Leben wie zum Beispiel den Einzug in die erste gemeinsame Wohnung, die gemeinsame Hochzeit, die gemeinsamen Kinder oder aber auch wie es zu der späten Autismus-Diagnose kam. Und das mit allen Höhen und Tiefen. Hierbei verwendet er immer wieder ganz eigene Wortkreationen, die verdeutlichen, wie er als Autist die Welt wahrnimmt. Zum Beispiel bezeichnet er das Weinen als Gesichtsregnen. Ich muss gestehen: Auch bei mir hätte es im Gesicht an einigen Stellen des Buches vor Rührung fast angefangen zu regnen.

Ein Buch das Mut macht! Auch, wenn Peter Schmidt den einen oder anderen Umweg gehen musste, um seine große Liebe zu finden, beweist er, dass es als Autist, entgegen vieler Annahmen, genauso möglich ist, eine glückliche Beziehung zu führen und eine eigene Familie zu gründen. Daher kann ich das Buch sowohl Betroffenen, als auch Angehörigen nur empfehlen!

Besonders gefreut habe ich mich übrigens über die vielen persönlichen Familienfotos, die in der Mitte des Buches zu finden sind. Diese unterstreichen noch einmal die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Peter und Martina Schmidt.

Nadine



2016/09/11

Meine Operation + Tipps für eine bevorstehende Operation

Die Tage brauchte ich mal wieder eine extra große Portion Mut. Mir musste nämlich erneut mithilfe einer lokalen Betäubung ein Muttermal auf dem Rücken entfernt werden, da sich dieses dunkel verfärbt hatte und so kurzzeitig der Verdacht auf Hautkrebs bestand. Außerdem sollte mir an demselben Tag eine Warze an der Schulter und eine Warze am Knie entfernt werden.

Dreckspatz Hab Mut Bad

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich riesengroße Angst vor jeglichen ärztlichen Eingriffen habe, vor allem vor Operationen, da ich sehr schmerz- und berührungsempfindlich bin. Der Gang zum Hautarzt hat mich daher sehr viel Überwindung gekostet. Schon Tage davor drehten sich meine Gedanken unaufhörlich um die bevorstehende Operation und ich war furchtbar nervös und angespannt.

Da Marc an dem Tag arbeiten musste, begleitete mich meine Mama zu meinen Termin beim Hautarzt (vielen, vielen Dank noch einmal dafür!). Ich musste dort zum Glück nicht lange warten und kam gleich dran. Nachdem meine Hautärztin die Stelle auf dem Rücken mit einer Spritze lokal betäubt hat, schnitt sie mit der Hilfe einer Assistenzärztin das Muttermal heraus und nähte anschließend die entstandene Wunde mit genau sechs Stichen wieder zu. Ich habe kaum etwas davon gespürt. Nur das Nähen fand ich sehr unangenehm. Währenddessen war ich auf einmal wieder so nervös und angespannt, sodass meine Hautärztin kurzzeitig befürchtete, ich könnte mich zu sehr verkrampfen oder sogar ohnmächtig werden. Sie hat deshalb meine Mama gebeten, zu mir zu kommen und meine Hand zu halten, damit ich mich wieder etwas beruhige. Danach entfernte mir meine Hautärztin ebenfalls unter örtlicher Betäubung die Warze an der Schulter. Bei der Warze am Knie waren wir uns jedoch beide einig, dass ich mir diese an einem erneuten Termin entfernen lassen werde. Diese hätte nämlich auch nochmal mit eins, zwei Stichen genäht werden müssen. Doch das wollte mir meine Hautärztin an dem Tag nicht mehr zumuten. Und dann hatte ich es endlich geschafft!

Zwei Wochen später musste ich noch einmal erneut die Zähne beim Fädenziehen zusammenbeißen. Davor hatte ich nämlich fast mehr Angst, als vor der eigentlichen Operation. Doch das Fädenziehen war nur halb so schlimm wie befürchtet. Innerhalb weniger Minuten waren diese herausgezogen. Währenddessen habe ich übrigens ganz fest einen meiner Knetbälle in meinen Händen gehalten, um mich etwas von dem unangenehmen Gefühl abzulenken.

Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut. Die Wunde ist bisher gut verheilt und ich merke, wie die Schmerzen von Tag zu Tag immer weniger werden und ich mich immer besser bewegen kann, sodass ich fast wieder meinen gewohnten Alltag nachgehen kann. Auch duschen darf ich endlich wieder, was bei den sommerlichen Temperaturen, die im Moment draußen herrschen, ja auch nicht ganz unwichtig ist. Doch das wichtigste ist, dass sich der Verdacht auf Hautkrebs zum Glück nicht bestätig hat!

Zum Schluss habe ich noch einmal ein paar Tipps gesammelt und aufgeschrieben, die nicht nur mir vor meiner bevorstehenden Operation sehr geholfen haben, sondern auch sicherlich hilfreich für den einen oder anderen von euch sein könnten.

  • Ängste, Sorgen oder auch Probleme wie z.B. eine erhöhte Schmerz- und Berührungsempfindlichkeit vorab beim behandelnden Arzt ansprechen und diesen während des Eingriffs um besonders viel Vorsicht bitten
  • das Gedankenkarussell stoppen und sich - wenn überhaupt - erst Gedanken darüber machen, wenn es soweit ist!
  • belastende und überreizende Situationen meiden
  • Entspannungsübungen machen wie z.B. Progressive Muskelentspannung, Klopfen oder Autogenes Training
  • sich noch einmal ganz bewusst Zeit für sich selbst nehmen und etwas Schönes und Entspannendes machen wie z.B. ein Bad nehmen oder ein Buch lesen
  • natürliche Arzneimittel wie z.B. Neurexan unterstütztend gegen die Nervösität und innere Unruhe einnehmen
  • jemand Vertrautes als Begleitung zu dem Termin mitnehmen
  • während des Eingriffs oder des Fädenziehens z.B. mit Kopfhörern Musik hören oder einen Knetball in den Händen kneten, um sich abzulenken
  • eine Belohnung in Aussicht stellen

  • Nadine

    2016/09/04

    DIY: Kunterbunte Knetbälle

    Heute habe ich zur Abwechslung mal einen kleinen Do-it-Yourself-Post für euch, in dem ich euch gerne zeigen möchte, wie ihr einen kunterbunten Knetball wie diesen zum Stressabbau in wenigen Schritten ganz einfach selbst herstellen könnt.

    Knetball Herz

    Die Knetbälle kommen bei mir im Alltag sehr häufig zum Einsatz. Immer wenn die innere Anspannung zu groß wird, greife ich zu einem meiner vielen Knetbälle und drücke diesen in meiner Hand zur Entspannung zusammen. Auch wenn ich unterwegs bin, benutze ich die Knetbälle häufig, da sie so schön klein und unauffällig sind. Deshalb befindet sich auch immer mindestens einer der Knetbälle in meiner Umhängetasche.

    Nun aber zu der Anleitung.

    Ihr braucht:

    • Luftballons
    • Trichter
    • Löffel
    • Füllmaterial wie z.B. Milchreis, Mehl oder Sand
    • Schere

    Und so geht's:

    1. Den Luftballon eins, zwei Mal hintereinander aufpusten oder mit den Händen ein paar Mal vorsichtig auseinander ziehen, sodass sich dieser etwas dehnt.

    2. Den Luftballon über einen Trichter stülpen und diesen mithilfe eines Löffels mit Milchreis, Mehl oder Sand bis zum Luftballonhals befüllen. Jedes Füllmaterial fühlt sich anders in den Händen an. Probiert einfach verschiedene Füllungen aus, um herauszufinden, welche euch am besten gefällt.

    3. Den Luftballon fest verknoten und das überschüssige Gummi am verknoteten Ende mit einer Schere abschneiden.

    Fertig!

    Noch etwas stabiler und sicherer wird der Knetball, wenn man den Luftballonhals eines weiteren Ballons abschneidet und diesen vorsichtig über den bereits befüllten Luftballon stülpt, sodass sich das verknotete Ende innen befindet.

    Viel Spaß beim Nachmachen!

    Nadine

    2016/08/31

    Über eine Stadttour durch Flensburg, leckere Fischbrötchen und ganz viel Familienzeit - Unser Wochenende an der Ostsee

    Das zweite Wochenende im August war ein ganz besonderes Wochenende. Nicht mal zwei Wochen nach unserem letzten Besuch an der Ostsee, haben Marc und ich uns bereits erneut auf den Weg in den hohen Norden gemacht, um uns dort oben mit meinen Eltern zu treffen und mit ihnen gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Diese haben nämlich gerade in dem Ferienhaus, welches Marcs Familie nebenberuflich vermietet, Urlaub gemacht. Gemeinsam haben wir Flensburg im Regen erkundet, Fischbrötchen in Langballigau gegessen und in Kronsgaard mit den Füßen in der Ostsee gebadet.

    Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

    Nachdem wir das Wochenende davor noch in kleiner Runde mit einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Schokokusstorte meinen 25. Geburtstag gefeiert haben, haben Marc und ich uns nur ein paar Tage später, am Donnerstagabend, erneut auf den Weg in den hohen Norden gemacht, wo meine Eltern uns bereits erwarteten. Diese haben nämlich schon seit Montag ihre ersten Urlaubstage dort oben verbracht.

    T-Shirt Fuchskind

    Schokokusstorte

    Am Freitag haben wir uns gleich vormittags auf den Weg nach Flensburg gemacht, um dort ein wenig die Stadt zu erkunden und einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Flensburg zu bieten hat, anzusehen. Wir sind durch die vielen kleinen Geschäfte und Hinterhöfe der roten Straße gebummelt, haben die hängenden Schuhe in der Norderstraße bewundert und sind unten am Hafen längs spaziert. Während unserer kleinen Stadttour durch Flensburg wurden wir immer wieder von kurzen, kräftigen Regenschauern überrascht. Doch davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Typisches norddeutsches Wettter eben. :D :)

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Rote Straße Flensburg

    Neptun-Brunnen Nordermakt Flensburg

    Hängende Schuhe Norderstraße Flensburg

    Hängende Schuhe Norderstraße Flensburg

    Oluf-Samson-Gang Flensburg

    Oluf-Samson-Gang Flensburg

    Hafen Flensburg

    Hafen Flensburg

    Hafen Flensburg

    Hafen Flensburg

    Hafen Flensburg

    Zwischendurch haben wir uns übrigens zur Stärkung Eis und Waffeln in dem Eiscafé Milano in der Flensburger Galerie schmecken lassen.

    Spaghettieis Eiscafé Milano Flensburg

    Am Samstag sind wir nachmittags trotz erneuter grauer Regenwolken am Himmel nach Langballigau gefahren, um dort ein Stündchen am Strand spazieren zu gehen und etwas frische Meeresluft zu schnappen. Außerdem wollten Marc und meine Mama die Gelegenheit nutzen und dort in einem der vielen Bistros am Hafen gemeinsam ein Fischbrötchen mit fangfrischem Fisch essen. Mein Papa und ich mögen nämlich keinen Fisch. Daher kommen sowohl bei meinen Eltern als auch bei uns zuhause Fischgerichte eher selten bis gar nicht auf den Tisch. Für Marc gab es ein Fischbrötchen mit Aal und für meine Mama ein Fischbrötchen mit Seelachs.

    Langballigau

    Langballigau

    Langballigau

    Langballigau

    Langballigau

    Fischbrötchen mit Aal Langballigau

    Fischbrötchen mit Seelachs Langballigau

    Abends sind wir gemeinsam mit Marcs Eltern in dem Restaurant „Station L“, welches sich in Langballig in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet, essen gegangen und haben dort den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Das war wirklich schön!

    Am Sonntag sind Marc und ich mit meiner Mama gemeinsam vormittags erst eine Runde mit dem Trecker gefahren und haben anschließend das Heu auf der Koppel gewendet.




    Ferienhof Fischer Sörup

    Ferienhof Fischer Sörup

    Nachmittags sind wir dann noch einmal nach Kronsgaard an den Strand gefahren. Denn was wäre ein Besuch an der Ostsee, ohne einmal an unserem Lieblingsstrand gewesen zu sein? Dort haben wir mit den Füßen in der Ostsee gebadet, eine Tasse Kaffee getrunken und ein Stückchen Kuchen gegessen und einen Spaziergang auf dem Deich Richtung Hasselberg gemacht. Später hat sich sogar noch einmal kurz die Sonne blicken lassen.

    Kronsgaard

    Kronsgaard

    Kronsgaard

    Kronsgaard

    Kronsgaard

    Hasselberg

    Und das war es auch schon wieder: Unser Wochenende an der Ostsee.

    Während Marc und ich uns am Montagvormittag wieder auf den Heimweg gemacht haben, haben meine Eltern ihren Urlaub dort oben glatt um zwei Tage verlängert, so gut hat es ihnen dort oben gefallen. Die Beiden haben sogar noch richtig Glück mit dem Wetter gehabt und noch zwei schöne warme und sonnige Strandtage in Kronsgaard verbringen können. :)

    Wenn ihr auch mal Lust habt, Urlaub im schönen Schleswig-Holstein zu machen, zwischen Nord- und Ostsee, dann schaut doch einfach mal auf der Internetseite www.landurlaub-online.de von Marcs Familie vorbei. Diese vermieten ganzjährig ein kleines gemütliches Ferienhaus auf dem Land und freuen sich über jeden neuen Gast.

    Nadine

    Übrigens: Ist euch aufgefallen, dass ich eine neue Brille habe? :)