2014/12/27

Die Weihnachtsfeiertage

Ich habe es geschafft: Ich habe die Weihnachtsfeiertage ohne größere Ausfallerscheinungen überstanden! :-) Auch, wenn ich mich jedes Jahr auf das Weihnachtsfest und die Zeit mit der Familie freue, sind die diese drei Tage dennoch sehr anstrengend für mich. All die vielen Eindrücke und Erlebnisse!

Bloß am Montag vor Weihnachten kam es zu einem kleinen Zwischenfall:

Nachdem ich montags von der Verhaltenstherapie nach Hause kam, habe ich mich gemeinsam mit Marc voller Tatendrang ans Geschenke verpacken gemacht. Leider zuerst mit mäßigem Erfolg. Mir fehlt dabei irgendwie das nötige Geschick sowie die nötige Geduld. Nachdem das erste verpackte Geschenk .. äh … relativ bescheiden aussah, ließ der darauf folgende Wutausbruch nicht lange auf sich warten, Geheule inklusive. Ja, Marc hat an diesem Nachmittag mal wieder sehr viel Spaß mit mir gehabt ... :-D Doch mittlerweile kann er mit solchen Situationen relativ gelassen umgehen und darüber nur schmunzeln. Nach über zwei Stunden und einem wahnsinnigen Geschenkpapierverbrauch (man gut wir haben eine 10 m Rolle Geschenkpapier gekauft) waren die Geschenke dann endlich einigermaßen ansehnlich verpackt.


Noch am selben Tag hat sich Marc auf den Weg Richtung Flensburg gemacht, um die Weihnachtsfeiertage gemeinsam mit seiner Familie verbringen zu können. Ich muss gestehen: Es war ganz schön seltsam auf einmal wieder alleine zu sein. Eigentlich müsste man meinen, dass Marc und ich nach über acht Jahren Fernbeziehung es geübt sind voneinander getrennt zu sein - ist aber nicht so.

Am Dienstag habe ich mir noch einmal ganz bewusst Zeit für mich genommen und bin endlich dazu gekommen meinen neuen skandinavischen Krimi („Schändung“ von Jussi Adler Olsen) zu lesen, den ich vor ein paar Wochen auf dem Flohmarkt ergattert habe. Außerdem bin ich abends mit einer guten Freundin in die Sauna gegangen. Dort haben wir uns dann in einem unbeobachteten Moment mit Weihnachtsliedern auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Das war sehr witzig! Nur sie schafft es mich zu so einem Quatsch zu motivieren und bringt mich damit immer wieder zum Lachen. So konnte ich relativ entspannt die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage angehen.

Heilig Abend sind wir mit einem Teil der Familie frühstücken gegangen und haben nachmittags Besuch von unseren ehemaligen Nachbarn und deren Kindern bekommen. In der Zwischenzeit habe ich mir natürlich Pipi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga im Fernsehen angesehen. Das gehört Weihnachten einfach dazu. :-) Außerdem haben wir abends nach der Bescherung Raclette gemacht.




Am 1. Weihnachtsfeiertag sind wir abends bei meinen Großeltern zu Besuch gewesen. Dort wurden wir mit Schweinebraten, Hefeknödeln, Rahmwirsing und Pilzsoße bekocht und haben mal wieder gemeinsam ein paar Runden Rommé gespielt. Denn: Wenn ich eins kann, dann Karten spielen! :-D


Am 2. Weihnachtsfeiertag hat meine Mama für die ganze Familie eine Pute zubereitet. Mit Semmelknödeln von Oma, Rotkohl, Erbsenkraut (altes Familienrezept!) und Orangensoße. Bevor es die Marzipantorte gab, haben wir etwas frische Luft geschnappt und den neuen Roller meiner kleinen Cousine getestet. Außerdem haben wir uns alle gemeinsam den Film „Schöne Bescherung“ angesehen.


Gleich heute Morgen habe ich mich dann mit der Bahn auf den Weg in den hohen Norden gemacht und bin vor wenigen Stunden müde und kaputt, aber glücklich in Flensburg angekommen.

Die nächsten Tage brauche ich erst einmal ein bisschen Ruhe und Zeit für mich. Denn: Silvester steht bereits vor der Tür.

Nadine

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