2017/08/16

Über das Abenteuer Maislabyrinth, kunterbunte Bonbons und die fünfte Jahreszeit im hohen Norden - Unsere zwei Wochen an der Ostsee

Da sind wir wieder!

Die letzten zwei Wochen im Juli waren Marc und ich mal wieder bei seiner Familie an der Ostsee zu Besuch. Auch wenn die zwei Wochen über die meiste Zeit dort oben wieder mal nur Schietwedder herrschte und wir dadurch kaum Zeit an unserem Lieblingsstrand, wie eigentlich erhofft, verbringen konnten, haben wir dennoch Einiges erlebt und einen tollen Sommer an der Ostsee verbracht. Wir haben uns zum Beispiel nach langer Zeit mal wieder der Stempelrally des Maislabyrinths auf Gut Oestergaard gestellt, einen kleinen Ausflug in die Bonbonkocherei nach Eckernförde gemacht und uns dort gefühlt durch das halbe Sortiment probiert oder auch uns das traditionelle Eröffnungsfeuerwerk auf dem Brarupmarkt angesehen. Doch seht selbst. Deshalb wünsche ich euch nun:

Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

Am Sonntag, unserem ersten Urlaubstag, versteckte sich die Sonne leider noch hinter vielen grauen Regenwolken. Doch Marc und ich haben die Gelegenheit genutzt und mal wieder bei Crêpes & Waffeln in Langballigau vorbeigeschaut, um uns dort auf der Terrasse draußen eine leckere frischgebackene Waffel schmecken zu lassen und dabei den schönen Ausblick auf den Hafen zu genießen. Für Marc gab es eine Waffel mit Sahne und warmen Kirschkompott und für mich eine Waffel mit Sahne und frischen Erdbeeren.

Langballigau

Langballigau

Langballigau

Crepes und Waffeln Langballigau

Crepes und Waffeln Langballigau

Crepes und Waffeln Langballigau

Am Montag haben wir uns erst noch einmal auf den Weg zu Crêpes & Waffeln in Langballigau gemacht, um dort noch einmal einen Waffeltraum zu probieren, welchen wir am Tag davor zufällig auf der Karte entdeckt haben. Das ist eine frischgebackene Waffel mit Frozen Yoghurt, WARMER Schokosoße, knusprigen Haselnusskrokant UND einer frischen Erdbeere oben drauf. So lecker!

Crepes und Waffeln Langballigau

Danach haben wir seit langer Zeit mal wieder bei dem Maislabyrinth auf Gut Oestergaard vorbeigeschaut und uns in das Abenteuer Maislabyrinth gestürzt. Es hat so viel Spaß gemacht, dort durch den Mais herum zu irren und die verschiedenen Stempel zu suchen. Auch wenn wir den fünften und letzten Stempel – vor allem zu Marcs Enttäuschung - einfach nicht finden konnten. :D

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Maislabyrinth Gut Oestergaard

Am Dienstag ließ sich die Sonne dann das erste Mal etwas blicken, sodass wir uns den Nachmittag über mit all unseren Strandsachen auf den Weg zu unserem Lieblingsstrand nach Kronsgaard gemacht haben, um einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und nichts zu tun.

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Am Mittwoch strahlte die Sonne dann zu unserer Freude nur so vom Himmel, sodass wir erneut all unsere Strandsachen geschnappt und uns gleich vormittags auf den Weg zu unserem Lieblingsstrand nach Kronsgaard gemacht haben, um dort einen schönen Strandtag mit allem Drum und Dran zu verbringen. Marc und ich waren sogar so mutig und haben uns nachmittags dann in das doch noch sehr, sehr kalte Wasser zum Baden getraut. Das hat echt viel Überwindung gekostet! Doch den Spaß konnten wir uns bei den tosenden Wellen einfach nicht entgehen lassen!

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Kronsgaard

Den schönen sonnigen Tag am Strand haben wir dann mit einem anschließenden Besuch im Heimathafen in Flensburg ausklingen lassen. Leider haben wir so spontan keinen Platz mehr draußen auf der großen See-Terrasse bekommen. Also haben wir es uns einfach drinnen gemütlich gemacht und uns erst den Heimahthafen Cheese Burger mit Coleslaw, Thymiankartoffeln und Aioli und danach noch das Orangentiramisu mit frischen Erdbeeren schmecken lassen. Im Nachhinein bereue ich es wirklich, dass ich nicht ein einziges Bild von dem Essen gemacht habe. Das war nämlich so lecker! Außerdem liebe ich einfach die Aussicht auf den Flensburger Hafen so sehr!

Heimathafen Flensburg

Heimathafen Flensburg

Am Freitag waren wir den Nachmittag über noch ein weiteres Mal am Strand. Danach haben wir es uns dann mit Stockbrot und Marshmallows vor dem Feuerkorb im Garten gemütlich gemacht. Das wollten wir schon so lange einmal machen und endlich hat es geklappt.

Ferienhof Fischer Sörup

Zwischendurch waren wir übrigens auch fleißig und haben für ein paar Tage das Füttern der Ziegen und das Gießen der beiden Gewächshäuser übernommen, da Marcs Bruder und dessen Freundin, die eigentlich dafür verantwortlich sind, unterwegs gewesen sind. Hierfür haben wir jeden Abend die Ziegen mit einem frischen Ballen Stroh und hin und wieder etwas Schrot versorgt und das Gemüse im Gewächshaus mit zwei großen Gießkannen voll Wasser gegossen.

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Burenziegen Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Ferienhof Fischer Sörup

Am Dienstag herrschte dort oben dann – wie auch schon die Tage davor – leider so richtiges Schietwedder und es regnete und gewitterte gefühlt fast ununterbrochen. Deshalb haben wir nachmittags einen kleinen Ausflug nach Eckernförde in die Bonbonkocherei gemacht, um uns dort gegen all das Grau draußen eine bunte Tüte voll leckerer Bonbons zusammenzustellen. Dort gibt es ja so, so viele leckere Sorten wie zum Beispiel diese Vanille-Himbeer-Bonbons!

Bonbonkocherei Eckernförde

Bonbonkocherei Eckernförde

Am Mittwoch waren Marc und ich ganz spontan abends im Kino in der Pumpe in Kiel zu Besuch, um uns dort den Dokumentarfilm „Life, animated“ anzusehen. Den Film wollte ich eigentlich schon unbedingt bei uns in Hannover im Kino sehen, doch leider wurde dieser dort nur zu zwei Spielzeiten gespielt, an denen wir leider nicht konnten. Als ich dann aber zufällig gesehen habe, dass der Film noch in Kiel im Kino läuft, war klar, dass wir dort unbedingt hin mussten! So ein berührender und ermutigender Film! Ich musste im Kino tatsächlich doch das eine oder andere Tränchen verdrücken!

Kino in der Pumpe Kiel

Am Freitag öffnete dann der Brarupmarkt in Süderbrarup wieder seine Tore – der größte ländliche Jahrmarkt in Schleswig-Holstein. Darauf habe ich mich schon die ganzen Tage gefreut! Gleich am Freitagabend sind wir das erste Mal über den Marktplatz geschlendert, haben die eine oder andere süße Leckerei wie zum Beispiel Schokoerdbeeren genascht und fuhren gemeinsam mit dem Riesenrad. Außerdem bin ich wieder mal einige Runden mit meinem geliebten Kettenkarrussell gefahren. Deshalb gibt es dieses Jahr irgendwie auch nur überwiegend Bilder von mir im Kettenkarrussell. :D :)

Brarupmarkt

Brarupmarkt

Brarupmarkt

Und auch das traditionelle Eröffnungsfeuerwerk über dem Brarupmarkt am späten Abend haben wir uns nicht entgehen lassen.

Feuerwerk Brarupmarkt

Am Samstag waren wir dann nachmittags noch ein weiteres Mal auf dem Brarupmarkt zu Besuch. Neben weiteren unzähligen Runden mit dem Kettenkarrussell, sind Marc und ich auch zum allerersten Mal gemeinsam mit der Geisterbahn gefahren. Das war wirklich lustig! Auch, wenn wir uns zwischenzeitlich doch ganz schön erschrocken haben. Da stand nämlich tatsächlich ein echter "Erschrecker" in der Geisterbahn. :D

Brarupmarkt

Und das waren sie auch schon wieder: Unsere zwei Wochen an der Ostsee.

Leider steht bisher noch nicht fest, wann genau wir das nächste Mal Marcs Familie an der Ostsee besuchen werden. In der nächsten Zeit stehen nämlich sowohl für Marc, als auch für mich, große Veränderungen an, was unseren gemeinsamen Alltag betrifft. Deshalb wird es auch hier auf dem Blog weiterhin erst einmal etwas ruhiger bleiben, da ich in dieser aufregenden Zeit vermutlich kaum Zeit und Ruhe zum Schreiben finden werde. Was für Veränderungen das genau sein werden, werde ich euch bestimmt demnächst mal in einem separaten Blogpost erzählen. Doch bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden. :)

Nadine

2017/07/06

Sport gleich Mord?

Anfang des Jahres haben Marc und ich uns gemeinsam im Fitnessstudio angemeldet und gehen seitdem - soweit es unser doch manchmal sehr turbulenter Alltag zulässt - dort mindestens einmal wöchentlich trainieren, um nicht nur die einen oder anderen überschüssigen Pfunde loszuwerden, sondern auch um mehr für unsere Gesundheit zu tun und vor allem Stress abzubauen.

Ich muss gestehen, dass ich mich lange Zeit gewehrt habe, mich im Fitnessstudio anzumelden, da ich mir irgendwie immer vorgestellt habe, dass ich dort nur gemeinsam mit von oben bis unten muskelübersäten Männern und Frauen das Eisen verbiegen muss. Doch ich muss im Nachhinein sagen, dass ich bisher immer ein völlig falsches Bild davon gehabt habe. Die Fitnessstudiobesucher sind, zumindest in dem Fitnessstudio, in dem wir regelmäßig trainieren gehen, kunterbunt gemischt. Von groß, klein, dick, dünn, jung, alt, trainiert oder untrainiert bis hin zu Mann oder Frau ist dort so ziemlich jeder anzutreffen. Zudem gibt es dort auch einen extra Bereich für das bloße Krafttraining. Deshalb habe ich mich auch Anfang des Jahres, nachdem mal wieder ein Flyer vom Fitnessstudio in unserem Briefkasten gelandet ist und leider auch zu diesem Zeitpunkt die ersten gesundheitlichen Probleme wie zum Beispiel Übergewicht oder auch die Sache mit dem Reflux und der Speiseröhrenentzündung bei mir aufgetaucht sind, endlich dazu durchgerungen, gemeinsam mit Marc mich dort für ein vierwöchiges Probetraining anzumelden und es einmal auszuprobieren.

Gesagt, getan! Nachdem wir dann erst einmal ein Gespräch mit unserem zuständigen Trainer über unsere zu erreichenden Ziele und eventuelle bestehende gesundheitliche Probleme und Einschränkungen geführt haben und dieser daraufhin einen individuellen Trainingsplan für jeden von uns ausgearbeitet hat, konnte es auch schon losgehen. Seitdem trainieren Marc und ich dort mindestens einmal wöchentlich. Vor jedem Training wärmen wir uns erst einmal für fünf bis zehn Minuten im Kardiobereich auf. Hierfür stehen uns mehrere Laufbänder, Crosstrainer oder auch Fahrräder zur Verfügung. Doch Marc und ich haben uns beide dafür entschieden, vor dem Training erst einmal eine Runde mit dem Fahrrad zu fahren. Danach folgt dann das Krafttraining an den Geräten. Hierbei führen wir wiederum verschiedene Übungen durch, die wir in drei Sätzen fünfzehn Mal wiederholen, und so gezielt alle stabilisierenden Muskeln stärken, wie den unteren Rücken, den Bauchmuskel, den oberen Rücken, die Brustmuskeln oder auch die Beine und das Gesäß. Im Anschluss fahren wir dann noch einmal zehn bis zwanzig Minuten mit dem Fahrrad, um noch ein bisschen was für unsere Ausdauer zu tun und die einen oder anderen Kalorien zu verbrennen.

Allerdings ist es mir die ersten Wochen sehr, sehr schwer gefallen, dort regelmäßig trainieren zu gehen. Nicht, weil ich Probleme mit meinen Übungen gehabt habe oder unmotiviert gewesen bin oder so. Ganz im Gegenteil: das Training hat mir sogar richtig Spaß gemacht! Doch anfangs hat mir - aufgrund meines Asperger-Syndroms und meiner sozialen Phobie - das ganze Drumherum, was so neben dem Training dazugehört, arg zu schaffen gemacht. Ich wusste anfangs nie, was ich sagen sollte, wenn die Dame am Empfang versucht hat, mit mir Smalltalk zu halten, ich habe mich nur ungern in der meist doch sehr vollen Damenumkleide umgezogen und ich habe mich anfangs auch ein bisschen unwohl dabei gefühlt, vor all den anderen Fitnessstudiobesuchern und den Trainern, meine Übungen an den Geräten durchzuführen. Ich habe mich anfangs noch nicht einmal getraut, anschließend duschen zu gehen, obwohl ich es immer äußerst unangenehm fand, so verschwitzt wieder in meine Alltagskleidung zu schlüpfen. Einfach, weil die ganze Sache mit dem Fitnessstudio für mich völlig neu und ungewohnt gewesen ist und ich bis dahin bei vielen Dingen nicht wusste, wie sie funktionieren oder wo ich sie genau finde.

Hinzu kam, dass ich das Training zwischenzeitlich leider immer wieder unterbrechen musste und nur sehr unregelmäßig in das Fitnessstudio gehen konnte, da ich zwischenzeitlich nicht nur mit den Beschwerden, die mein Reflux und meine Speiseröhrenentzündung verursacht haben, sehr zu kämpfen gehabt habe, sondern vor allem auch mit den Nebenwirkungen der Tabletten, die ich dagegen verschrieben bekommen habe. Der Start verlief für mich also leider etwas holprig.

Doch mittlerweile sind Marc und ich wieder regelmäßiger im Fitnessstudio anzutreffen und wollen wieder voll durchstarten. Zwar geht es mir gesundheitlich noch immer nicht wirklich gut, doch ich möchte mich von all den Beschwerden, die mich in den letzten Wochen und Monaten doch sehr beherrscht haben, einfach nicht mehr unterkriegen lassen. Zudem bemerke ich immer wieder, wie gut mir das regelmäßige Training im Fitnessstudio tut. Ich fühle mich insgesamt einfach viel ausgeglichener und merke, dass die innere Anspannung deutlich weniger geworden ist und damit auch die oftmals damit verbundenen Overloads (Reizüberflutungen) und Meltdowns (Wutausbrüche). Und auch all meine kleinen Problemchen und Sorgen, die ich zu Beginn gehabt habe, habe ich mittlerweile zum Glück geschafft, weitestgehend zu überwinden. Zum Einen stand mir, neben Marc, viel meine Mama zur Seite. Meine Mama trainiert nämlich ebenfalls in dem selben Fitnessstudio, in dem wir uns angemeldet haben. Sie war letztendlich auch diejenige, die mich zum Beispiel noch einmal durch die Damenumkleide geführt und mir dort alles gezeigt hat und mich so letztendlich ganz langsam an die ganze Sache mit dem Fitnessstudio herangeführt hat. Zum Anderen muss ich wieder mal schweren Herzens zugeben, dass Übung einfach den Meister macht. Um so öfter und regelmäßiger ich im Fitnessstudio zum Trainieren gewesen bin, um so leichter fiel es mir auch letztendlich irgendwann, mich dort zurechtzufinden. Mittlerweile weiß ich einfach, wie was funktioniert oder wo ich was finde.

Im Nachhinein bin ich wirklich sehr froh, es trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Fitnesstudio einmal ausprobiert zu haben und freue mich wirklich sehr darüber, scheinbar nun endlich eine Sportart gefunden zu haben, dir mir Spaß macht und die ich mir auch für längere Zeit vorstellen könnte, zu betreiben. Spätestens, wenn Marc und ich Anfang August wieder von unserem zweiwöchigen Besuch an der Ostsee zurück sein werden, werden wir noch einmal erneut das Gespräch mit unserem zuständigen Trainer suchen und uns von ihm noch ein paar weitere Übungen zeigen lassen. Ich bin schon ganz gespannt, was er für uns noch so an Übungen parat hat und ob mir diese genauso gut gefallen werden, wie meine jetzigen Übungen. Vielleicht traue ich mich ja in den nächsten Wochen auch mal einen der vielen angebotenen Kurse mitzumachen oder auch mal dort die große Saunalandschaft zu besuchen. Dazu konnte ich mich bisher nämlich noch nciht durchringen.

Nadine

2017/06/21

Über leckere Hot Dogs und Softeis, anbaden und eine in das Wasser gefallene Draisinentour - Unser langes Wochenende an der Ostsee

Einige von euch haben es vielleicht schon in meinem vorigen Post gelesen: Marc und ich waren das Pfingstwochenende mal wieder bei seinen Eltern an der Ostsee zu Besuch. :)

Doch kurz bevor wir uns auf den Weg an die Ostsee gemacht haben, hat mein Opa seinen allerersten Todestag gehabt. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich noch immer sehr traurig über seinen plötzlichen Tod bin und ihn sehr vermisse. Marc und ich waren deshalb erst am Tag davor in dem Krankenhaus, in dem er die Tage vor seinem Tod gelegen hat, und haben dort in der Kapelle ein kleines Teelicht für ihn angezündet. Genau, wie vor einem Jahr auch. Danach sind wir dann meinen Opa in dem Wald, in dem er bestattet wurde, besuchen gefahren, und haben ihm ein rotes Rosenköpfchen vorbeigebracht.

Teelicht Kapelle Krankenhaus

Ruheforst

Ruheforst

An seinem eigentlichen Todestag, haben Marc und ich dann einen kleinen Ausflug in das Wisentgehege Springe gemacht und dort gemeinsam den Nachmittag verbracht, um mich ein bisschen auf andere Gedanken zu bringen. Wenn es nämlich nach mir gegangen wäre, dann hätte ich am liebsten erst den ganzen Tag von morgens bis abends lesend in der Cafeteria des Krankenhauses verbracht. Eben genau wie vor einem Jahr auch. Doch Marc konnte mich zum Glück doch noch überreden den Nachmittag über das Wisentgehege zu besuchen, was mir im Nachhinein sehr gut getan hat.

Waschbär Wisentgehege Springe

Wildpferd Wisentgehege Springe

Wildkatze Wisentgehege Springe

Bayrische Brotzeit Wisentgehege Springe

Dammwild Wisentgehege Springe

Dammwild Wisentgehege Springe

Wildschweine Wisentgehege Springe

Und auch das lange Wochenende an der Ostsee hat mir dabei geholfen, mich weiterhin von meiner Traurigkeit etwas abzulenken. Das Wetter war zwar sehr, sehr wechselhaft, doch wir haben immer wieder zwischendurch die vielen trockenen und sonnigen Momente genutzt, um so doch noch Einiges gemeinsam unternehmen zu können. Marc und ich waren zum Beispiel mehrmals leckere Hot Dogs und Softeis kurz hinter der dänischen Grenze bei Annies Kiosk essen, haben den allerersten Strandtag an unserem Lieblingsstrand in Kronsgaard verbracht und statt einer Draisinentour einen spontanen Ausflug in das kleine schöne dänische Hafenstädtchen Sønderborg gemacht. Doch seht selbst. Deshalb wünsche ich euch nun:

Viel Spaß beim Ansehen der vielen Bilder!

Am Samstag haben wir erst einmal bei den Ziegen vorbeigeschaut und uns anschließend all das Heu angesehen, welches Marcs Familie am Tag zuvor zu Heuballen gepresst und in die Scheune eingefahren hat. Knapp 300 Ballen sind es dieses Mal geworden. Der zweite Schnitt folgt dann in wenigen Wochen.

Burenziegen Ferienhof Fischer Sörup

Burenziegen Ferienhof Fischer Sörup

Trecker Ferienhof Fischer Sörup

Trecker Ferienhof Fischer Sörup

Trecker Ferienhof Fischer Sörup

Heuballen Ferienhof Fischer Sörup

Danach haben wir uns – trotz Regenwetter – auf den Weg Richtung Dänemark gemacht, um mal wieder bei Annies Kiosk vorbeizuschauen und dort leckere Hot Dogs und Softeis mit bunten Streuseln zu essen. Allerdings haben wir dieses Mal versehentlich Hot Dogs mit gebratenen Würstchen bestellt. Eigentlich wollten wir nur Röstzwiebeln anstatt frische Zwiebeln auf unseren Hot Dogs haben. Doch die Hot Dogs mit gebratenen Würstchen waren auch sehr lecker! :)

Annies Kiosk Dänemark

Hot Dogs Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Annies Kiosk Dänemark

Softeis Annies Kiosk Dänemark

„Schau mal, ich habe ein Softeis-Herz geschleckt."

Softeis Annies Kiosk Dänemark

Am Pfingstsonntag ließ sich die liebe Sonne dann doch noch für ein paar Stündchen blicken, sodass wir kurzerhand all unsere Strandsachen geschnappt und den Nachmittag an unserem Lieblingsstrand in Kronsgaard verbracht haben. Marc war sogar so mutig und hat sich einmal ganz kurz in das eiskalte Wasser zum Baden getraut! Ich hingegen habe mich nur mit den Füßen in das Wasser getraut.

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Den schönen Nachmittag am Strand haben wir dann in der Abendsonne sitzend mit leckerer Rharbarberschorle von Fritz ausklingen lassen. Das war wirklich schön!

Rharbarberschorle Fritz Kola

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Strand Kronsgaard

Am Pfingstmontag waren Marc und ich erst fleißig und haben gemeinsam mithilfe des Treckers die Koppel gedüngt, um so wieder für Heunachschub für die Ziegen zu sorgen. Ich habe den Trecker gefahren und Marc saß hinten und hat den Dünger auf der Koppel verteilt. Das nenne ich mal echte Teamarbeit!

Trecker Ferienhof Fischer Sörup

Trecker Ferienhof Fischer Sörup

Den restlichen Tag haben wir dann im Garten verbracht und einfach nur gefaulenzt. Wir haben mehrere Runden Skip-Bo gespielt, mit Marcs Familie gemeinsam gegrillt und mal wieder bei den Ziegen vorbeigeschaut.

Die drei kleinen Böcke Hannes, Hendrik und Henning haben im Moment übrigens besonders viel Spaß daran, sich untereinander zu raufen. Doch dann gibt es auch immer wieder Momente, in denen sie wieder total kuschelbedürftig sind.

Burenziegen Ferienhof Fischer

Burenziegen Ferienhof Fischer

Burenziegen Ferienhof Fischer

Am Dienstag wollten Marc und ich eigentlich eine Runde mit der Draisine fahren. Doch leider waren für den Nachmittag mehrere starke Regenschauer und Gewitter angesagt, sodass wir uns kurzfristig dazu entschlossen haben, die Fahrt mit der Draisine auf einen anderen Tag zu verschieben, an dem das Wetter etwas beständiger ist. Stattdessen haben wir noch einmal bei Annies Kiosk in Dänemark vorbeigeschaut und uns dort noch ein weiteres Mal Hot Dogs und Softeis schmecken lassen. Dieses Mal haben wir allerdings zur Abwechslung mal Softeis mit Schokostreuseln probiert. :)

Hot Dogs Annies Kiosk Dänemark

Softeis Annies Kiosk Dänemark

Nachdem wir uns die Bäuche mit leckeren Hot Dogs und Softeis vollgeschlagen haben, sind wir dann entlang der Förde weiter in das nahegelegene kleine dänische Hafenstädtchen Sønderborg gefahren, um dort noch ein bisschen durch die Innenstadt zu bummeln und am Hafen längs zu schlendern.

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Hafen Sønderborg Dänemark

Und das war es auch schon wieder: Unser langes Wochenende an der Ostsee.

Ich freue mich schon so auf viele weitere sonnige Strandtage im Sommer. Im Juli werden Marc und ich nämlich noch einmal ganze zwei Wochen am Stück bei seiner Familie an der Ostsee zu Besuch sein. Drückt uns deshalb ganz doll die Daumen, dass wir in dieser Zeit dann auch wirklich Badewetter haben werden! :)

Nadine